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Inhalt

Was soll man unter "Agile" verstehen?

Analyse des "Agilismus"

Das Irrlicht "Agile"

Die bizarre Mythologie der SW-Entwicklung

Missgeburten der "Agilen" - Ausblick

Getting Real: Einige Gedanken bezueglich SW-Entwicklung

Das Projekt: Warum ist die Projektarbeit unberechenbar

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Ich distanziere mich nicht: Unsinnige Rechtslage in der BRD.






Eine genaue Definition von "Agile" als Entwicklungsmethode gibt es nicht.


Der Mangel an Genauigkeit lässt sich erkennen, wenn man liest, was verschiedene Personen zu den "agilen" äussern:
Die Auffassung der "Agilisten" (Apologeten der sogenannten "agilen" Entwicklungsmethoden) geht merklich auseinander;
der Tenor aber (die Synthese) der Aussagen ist folgendes:
"Tun Sie das, was für Sie funktioniert". Das lässt sich nunmehr als die Kernaussage festlegen.


Natürlich werden sich viele Menschen finden lassen, die eine andere Auffassung pflegen, das liegt aber in der Natur der "Agilität". Doch die Verdichtung aller Meinungen dürfte bei dieser Kernaussage liegen.


Kurze Einführung in die agilen Methoden

Die fünf XP (Extreme Programming) "Werten":
  • Kommunikation
  • Einfachheit
  • Rückmeldung
  • Mut
  • Respekt
1. Was wollen die Werte uns besagen?
Diese Werte liefern Gesprächstoff für die Kaffeepausen. Über eine Entwicklung von SW besagen sie, eigentlich, nichts.
2. Warum sind die Werte entstanden?
Vielleicht gab es irgendwann einen Entwickler, welcher der Gedanke entwickelte, dass etwas Neues in der SW-Entwicklung geschehen sollte. Als Folge möglicherweise der allgegenwärtigen "Softwarekrise".
3. Was ist richtig und was ist falsch an den Werten?
Richtig: Klingen schön (sogenannte 'Gut-Gefühl-Sprache')

Falsch: Sind 'Wischi-Waschi' (unkonkret). Mit "Werten" ist es weder möglich eine SW-Entwicklung zu begründen noch einen Begriff (Agilität in diesem Falle) zu definieren... so sehe ich das zumindest.


Mehr Information finden Sie in der Untersuchung...



Das Manifest

Wir erschließen bessere Wege, Software zu entwickeln, indem wir es selbst tun und anderen dabei helfen. Durch diese Tätigkeit haben wir diese Werte zu schätzen gelernt:
  • Individuen und Interaktionen mehr als Prozesse und Werkzeuge
  • Funktionierende Software mehr als umfassende Dokumentation
  • Zusammenarbeit mit dem Kunden mehr als Vertragsverhandlung
  • Reagieren auf Veränderung mehr als das Befolgen eines Plans
Das heißt, obwohl wir die Werte auf der rechten Seite wichtig finden, schätzen wir die Werte auf der linken Seite höher ein.


Aus der Wikipedia.


1. Was will es uns besagen?
Das Manifest versucht eine Verschiebung von Werten, die für die SW-Entwicklung gelten sollen (bemerkenswerter Weise aber nicht für andere Wirtschaftszweigen), zu erwirken.
2. Warum ist es entstanden?
So fern ich weiß ist es aus der 'Softwarekrise' entstanden, die schon Mitte der 70er bis 80er Jahre bekannt war. Diese "Krise" besteht immer noch.
3. Was ist richtig und was ist falsch an dem Manifest?
Richtig: Ist sehr nett ('Gut-Gefühl-Sprache' nochmals) und adressiert tatsächlich einige Probleme der SW-Entwicklung (eigentlich der Projektarbeit: SW Entwicklung ist Projektarbeit. Erstaunlicherweise scheinen viele SW-Entwickler sich dessen nicht bewusst zu sein).

Falsch: Ist zu nett; Der Kunde wird quasi vergöttert (Zusammenarbeit besser als Vertrag, Änderungen jederzeit). Ich pfelege den Verdacht auf propagandistischen Absichten (mit hübschen Wörter lassen sich unbrauchbaren Dinger besser verkaufen).


Mehr Information finden Sie in der Untersuchung...


Meine Ansicht dazu vom 27.03.2015.



Die Prinzipien

Wir befolgen folgende Prinzipien:
1. Den Kunden durch die rechtzeitige und kontinuierliche Lieferung wertvoller Software zufrieden zu stellen ist unsere höchste Zielsetzung.
2. Wir begrüssen Änderungen der Anforderungen, auch wenn diese spät in der Entwicklung kommen. Agile Prozesse nutzen den den Wandel für den Wettbewerbsvorteil des Kunden.
3. Wir liefern funktionierende Software haufig, alle paar Wochen oder Monate, wobei wir die kurzeren Zeitraume bevorzugen.
4. Geschäftsleute und Entwickler müssen täglich im Projekt zusammen arbeiten.
5. Setze motivierte Individuen in den Projekten ein. Gib ihnen die Umgebung und Unterstützung, die sie brauchen, und vertraue ihnen den Job bestens zu erledigen.
6. Die Konversation von Angesicht zu Angesicht ist die effizienteste und effektivste Art der Informationsweitergabe an und in einem Entwicklungsteam.
7. Das primäre Maß für Fortschritt ist die funktionierende Software!
8. Agile Prozesse fordern nachhaltige Entwicklung. Die Sponsoren, Entwickler und Benutzer sollten ein gleichbleibendes Tempo ohne Unterbrechung einhalten.
9. Technische Exzellenz, gutes Design und deren fortwährende Beachtung verbessern die Agilität.
10. Einfachheit ist essentiell.
11. Die besten Architekturen, Anforderungen und Designs entstehen in Teams, die sich selbst organisieren.
12. Das Team reflektiert in regelmäßigen Intervallen darüber, wie es effektiver werden kann und passt sein Verhalten entsprechend an.


Aus der Wikipedia.


1. Was wollen sie uns besagen?
Die Prinzipien versuchen einen etwas präziseren Rahmen für eine sogenannte "agile" Entwicklung zu liefern.
2. Warum sind sie entstanden?
Wahrscheinlich weil das Manifest dermaßen schwammig ist, musste man versuchen einen brauchbaren Rahmen für die Programmierung zu kriegen.
3. Was ist richtig und was ist falsch an den Prinzipien?
Richtig: Einige Punkte sind ohne Zweifel durchaus wichtig, diese sind jedoch keine Errungenschaft der "Agilisten"... Nur von wo anders übernommen.

Falsch: Viele Punkte sind schlichtweg inhaltslos, unlogisch und leiten zu einer unflexiblen Arbeitsweise (hierunter leidet die ’agile’ Welt heute ganz besonders!).
Ein Verdacht auf propagandistischen Absichten erhärtet sich hier durch Benutzung von "Buzzwörter" (z.B. wertvolle SW, höchste Zielsetzung, Wettbewerbsvorteil des Kunden, [...] selbstorganisierte Teams).


Mehr Information finden Sie in der Untersuchung...


Meine Überlegungen zu den Prinzipien am 13.05.2015.






Design und Realisierung: ruynk - November 2016

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Zuletzt Bearbeitet: Ruy C. N.-Kuhlmann, Feb. 2017