Projektkoordination "ruynk"

R. C. N.-Kuhlmann (IAPM Certified Project Manager) - Entwickler von FlePA

FlePA: Flexibles Planen und Arbeiten




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(Unsinnige Rechtslage in der BRD).






Das gegenwärtige Projekt Management

Gegenwart


Projektarbeit und Managementaufgaben


Die "Theorie des Management" ist nicht wirklich besonders weit gekommen...

Man kann sie mit 6 Ansätzen beschreiben, dann ist sie auch ausgeschöpft:

  1. Das "wissenschaftliches" Management von Taylor: schnell beschrieben mit "Jede Bewegung messen" und dann den Versuch, diese zu "optimieren".
  2. Die administrative Theorie hat den Ansatz, die "Organisation" mittels Organigramme zu organisieren. Die Prinzipien der Bürokratie von Max Weber und die Management-Prinzipien von Henri Fayol gehören auch zu dieser Theorie.
  3. Die Verhaltenstheorie fürs Management; Mary Parker Follet schrieb über das Verhalten vom Management. George Elton Mayo (durch seine Untersuchungen in Hawthorne bei der "Western Electric Company", USA) schrieb über die Gefühle der Mitarbeiter und ihr Verhalten abhängig von externen Faktoren.
  4. Die "X" und "Y" Theorie klassifiziert die Mitarbeiter in 2 Gruppen, die, die willig zum Arbeiten sind (Das Management soll eine gute Umgebung für die Arbeit schaffen) und die, die unwillig sind (sollen stark kontrolliert werden).
  5. Die Theorie des wissenschaftliches Management (moderner) nutzt Ansätze wie OR (operations research), TQM (Total Quality Management), MIS (Management Information Systems) und sonstige mathematischen Methoden zum Quantifizieren der Leistung.
  6. Die bis jetzt letzte Theorie, die Theorie der organisierten Umgebung, befasst sich mit der Beschaffung von guten Mitarbeitern, mit dem Konzept von offenen und geschlossenen Organisationen und mit Änderungen der Umgebung mit der die Firma interagiert (scheint mir ziemlich "theoretisch" zu sein mit wenigen praktischen, wirklich anwendbaren Punkten).

Außerhalb der Auflistung scheint auch eine andere "Theorie" in letzter Zeit sein Unwesen treiben: Die "Chaostheorie".
Diese besagt, dass sich Organisationen selbst organisieren (Stichwort: sich selbst organisierende Teams) - womit das Management als solches im Sinne der Aufgaben des Managements (Entscheidungen treffen, Leiten, Koordinieren) eher überflüssig geworden ist und nur noch Entscheidungsbefugnisse hätte im sinne des 3. Punktes der oberen Auflistung: die Gefühle der Mitarbeiter zu berücksichtigen -.
Diese Theorie hat eine gewisse Charme, muss ich zugeben.
Aus dieser Theorie sind wahrscheinlich die sogenannten "Agilen" SW-Entwicklungs-Methoden entstanden.





Da ich selbst an diesem Spiel der Management Theorien auch mitmachen möchte, postuliere ich noch eine "Management Theorie": die "Sport-Training-Theorie des Managements" von mir: R. C. N.-Kuhlmann.

Diese (meine) Theorie besagt, dass Arbeit wie ein Sport ist;
Training verbessert und Übung macht en Meister.
Nichts Neues an sich (irgendwie erinnert das an "Scrum" - Rugby, Sport, ...)
Das Management hat, nach dieser Theorie, die Aufgabe, die Mitarbeiter zu trainieren bzw Training für die Mitarbeiter zu organisieren um sie fit für die Arbeit zu machen und sie so zu erhalten.
Durch Training werden die Mitarbeiter besser und besser.
Entscheidungen treffen nach den quantitativen Methoden.
Motivieren nicht notwendig, Training reicht.

Natürlich gibt es (zu meiner Theorie) noch einen Punkt: In großen, erfolgreichen Firmen (die T-Systems, die Thales und in geringerem Ausmaß Nimsoft) hatten eine Besonderheit. Ich glaube auch nicht das es Zufall ist, wenn mehrere grosze bzw schnell wachsende Firmen eine gemeinsame Eigenschaft haben, vielmehr denke ich, dass diese Eigenschaft eine "condicio sine qua non" der erfolgreichen Unternehmen ist.



Kritik des PMBOKs


Das PMBOK definiert zurzeit 47 Prozesse. Diese sind mit der Zeit gewachsen... und gewachsen... Es ist anzunehmen, dass in der Zukunft mehr und mehr "Prozesse" dazu kommen werden. Ich stelle in Frage, ob dieses Aufblähen wirklich hilft.

Das PMBOK, und das finde ich sehr bedenklich, definiert eine große Anzahl an Dokumentationen, die zu erstellen sind (als "Ergebnisse" von den verschiedenen Phasen des Projektes).
Es sieht so aus, in meinen Augen, als würde das PMBOK eine Art von "durch Dokumentation angetriebene Projektarbeit" propagieren.
So manches Mal kann so ein Ansatz zwar funktionieren, doch ich zweifle stark, dass dies der richtige Weg darstellt, Projekte durchzuführen.

Wenn Sie interessiert an diese Dokumentationen sind, so verweise ich Se zu dem PMBOK.


Eine Vorgehensweise, die strikt nach einer Methode (wie PRINCE2 oder das PMBOK) funktioniert, scheint unabhängig von einem Wertesystem oder einem Kontext zu sein: sie gibt an, sichere Ergebnisse zu liefern und voraussagbar zu sein. Leider blendet eine solche Methode die lange Liste an Störvariablen aus, somit ist sie, die Methode, ziemlich wertlos und stellt eher einen Selbstbetrug dar.




Ein Plan, der Realitäten außer Acht lässt, ist nicht nur nutzlos, sondern gefährlich. (Vom Buch "Spielraume - Projektmanagement jenseits von Burn-out, Stress und Effizienzwahn", Tom Demarco).


Risiko Management


Projekt Management ist Risiko Management


Das Risiko Management ist eigentlich ein (wichtiges) Teil des Projekt Managements und steht in enger Beziehung zur Sicherung der Qualität.

Die Behauptung, dass das Projekt Management im Grunde genommen nichts anderes ist als die Risiken zu managen, ist meiner Meinung nach absolut zutreffend.

Denn die Eigenschaften jedes Unterfangen, welches als Projekt gelten kann (Zeitliche Begrenzung, Vordefinierter Umfang, erwartetes Ergebnis und Kosteneinhaltung), lassen unmittelbar den Schluss zu, dass es sich bei Projekten um sehr risikoreiche Unternehmungen handelt.


Risikomanagement ist fast das genaue Gegenteil des Erfolgsplans.

Risikomanagement ist eine Disziplin zur Planung von Fehlschlägen.

Einige Aussagen über das Risiko Management:

  • Risikomanagement erlaubt Ihnen, das Projekt stochastisch, aber nicht deterministisch zu kontrollieren.

  • Die Werkzeuge des Risikomanagements laufen der Intuition zuwider. Da sie mit Unsicherheit fertig werden müssen, sind sie von Natur aus wahrscheinlichkeitsbasiert und nicht einfach zu erfassen.

  • Der Ansatz des Risikomanagements steht in deutlichem Widerspruch zu einer Glaubenslehre der Unternehmenstheologie, dem so genannten "das-schaffen-wir" Management

Risikomanagement (das ist die einfache Definition) ist die explizite Bewertung des Grades der Unsicherheit.

Die Risikorückstellung schafft somit finanzielle und zeitliche Spielräume, die für Arbeiten veranschlagt werden, die möglicherweise überhaupt nicht anfallen!

Das gefällt aber dem 'Management' absolut nicht, denn das 'Management' scheint nur an ausgesprochen positiven Ereignissen interessiert zu sein,
pessimistische Ansichten gelten als "verboten".




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Zuletzt Bearbeitet: R. C. N.- Kuhlmann, September 2017